Erntedank 2013

 

Am Sonntag, den 6. Oktober feierte die Pfarrgemeinde Neufahrn das Erntedankfest.

Im Mittelpunkt stand der Dank an Gott, dass wir genügend Nahrungsmittel zur Verfügung haben. Aber ist das überall so?

Die Pfarrjungendgruppe baute auf den Altarstufen ein Erntedankbild, das auf der rechten Seite unseren großen Überfluss darstellte.

Im mittleren Teil war zu sehen, was eigentlich lebensnotwendig wäre.

Auf der linken Seite war am Beispiel des Landes Äthiopien dargestellt, das dort oft nicht einmal das Lebensnotwenige vorhanden ist.

"Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt", so sagte Jesus zu seinen Zuhörern im Gleichnis von dem reichen Bauern, der nicht mehr weiß wo hin mit seinem Reichtum.

"Überfluss – das ist auch Stichwort, das sehr gut zum heutigen Erntedankfest passt", sagte Diakon Spagert in seiner Predigt

"Wir alle habe viel mehr Nahrungsmittel zur Verfügung als wir eigentlich brauchen. Und das ist im Laufe der Zeit selbstverständlich geworden.

Wir denken gar nicht mehr darüber nach. Wir wissen vor lauter Überfluss oft gar nicht mehr, was wir essen sollen.

Ganz automatisch kaufen wir täglich unser Brot beim Bäcker, andere Lebensmittel im Supermarkt oder holen Früchte und Gemüse aus dem Garten.

Wäre es da nicht selbstverständlich, auch an die zu denken denen das oft das nötigste fehlt.

Egal ob in der weiten Welt, in Ländern, wo Menschen ums tägliche Überleben kämpfen, Kinder verhungern und an Krankheiten leiden, über die wir nur lachen.

Oder hier bei uns, wo Menschen an der Armutsgrenze leben und sich oft schämen um Hilfe und Unterstützung zu bitten.

Wir Christen können es uns nicht leisten, weg zu sehen und so zu tun, als ob alles in bester Ordnung ist.

Christsein bedeutet immer auch solidarisch zu sein, mit Menschen die Hilfe brauchen."

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Kirchenchor, unter der Leitung von Anton Jais, gestaltet.